Thermografie-Inspektion von Solaranlagen

Jedes Modul einzeln geprüft. In einem Vormittag.

Wir überfliegen Ihre PV-Anlage mit radiometrischer Wärmebildkamera und RGB, werten jedes Modul rechnergestützt aus und liefern eine priorisierte Befundliste mit Modul-ID und Koordinaten. Ihre Elektrofachkraft geht direkt zum richtigen Tisch.

Festpreise · Schweiz, Süddeutschland und Alpenraum · verbindliches Angebot innerhalb 24 Stunden

Thermal-Orthophoto einer Freiflächen-Solaranlage: Modulreihen in Falschfarben, helle Punkte markieren Hotspots
Ausschnitt aus dem radiometrischen Thermal-Orthophoto des Beispielprojekts, 5 cm je Pixel, Farbskala 25–55 °C. Jeder helle Punkt ist ein Hotspot.

Der Wechselrichter sieht den String, nicht das Modul

Ein einzelnes Hotspot-Modul zieht den ganzen String herunter, lange bevor im Monitoring ein Alarm auftaucht. Es kostet erst Ertrag, dann das Modul, und bei über 100 °C wird es zum Sicherheitsthema. Vom Boden sieht man Dächer und Freiflächen schräg und unvollständig. Aus der Luft senkrecht, systematisch und in Minuten.

Was Sie bekommen

Vollständig statt stichprobenartig

Ein radiometrisches Thermal-Orthophoto der ganzen Anlage: jedes Modul senkrecht von oben, mit Oberflächentemperatur je Pixel, nicht nur ein buntes Bild.

Jeder Befund hat einen Ort

RTK-Passpunkte, Modulraster und eine Modul-ID je Befund mit Koordinate, Tmax, ΔT, Klasse und Priorität. Als PDF, CSV und GeoJSON, direkt in GIS oder O&M-Software importierbar.

Nachvollziehbar und ehrlich

Klassifikation und Schwellen stehen im Bericht, jeder Befund der Priorität 1 wird gegen die Rohbilder gegengeprüft, externe Fakten sind mit Quelle belegt. Wir stellen Verdachtsfälle fest, die Ursache misst Ihre Elektrofachkraft.

Beispielprojekt: Freiflächenanlage 2.8 MWp, Hochrhein

Befliegung Ende August 2026, Thermalflug 10:55 bis 12:09 Uhr bei 547 bis 683 W/m² (Modellwert; die ersten Reihen lagen knapp unter der Untergrenze von 600 W/m², die wir seither für jeden Flug ansetzen). Der Betreiber ist auf eigenen Wunsch nicht genannt, alle Zahlen stammen aus dem gelieferten Bericht. Alle Modulzahlen beziehen sich auf die 4'566 ausgewerteten Rasterfelder; das Marktstammdatenregister nennt rund 4'900 Module.

4'900
Module (Register, gerundet), 22 Reihen, 2.2 ha
75 min
Thermalflug, 1'805 Bilder, 5 cm je Pixel
325
auffällige Module, 7 % der Anlage
126
davon Priorität 1 «dringend prüfen»
Acht auffällige Module aus der Befundliste, je ein Wärmebild und ein Farbbild nebeneinander
Acht Module aus der Befundliste, jeweils Thermal (links) und RGB (rechts). Im Sichtbaren unauffällig, in der Wärmebildkamera bis 157 °C.

Verteilung der 325 Befunde

  • 126Priorität 1, dringend prüfen
  • 172Priorität 2, zeitnah prüfen
  • 27Priorität 3, beobachten
  • 118 der 126 Prio-1-Module wurden in mindestens zwei Rohbildern bestätigt.
  • 92 % der Befunde liegen in den Reihen 11 bis 22: ein räumliches Muster, das die Nachprüfung gezielt macht.
  • 4 Module erreichten die 150-°C-Messgrenze der Kamera und wurden als Mindestwerte ausgewiesen.
  • Lieferung: 27-seitiger Bericht, radiometrisches Orthophoto, RGB-Orthophoto, Befunde als CSV/GeoJSON und alle Rohbilder, ein Jahr auf unserem Download-Portal.

So läuft es ab

  1. Kurzer Fragebogen

    Leistung, Modultyp, Stringplan und Ihr Bezeichnungsschema, damit die Befunde in Ihrer Sprache ankommen.

  2. Vorbereitungsbesuch

    Bei Grossanlagen etwa vier Stunden vor Ort: Geländegrenze mit GNSS-RTK, mindestens vier Passpunkte und zwei Kontrollpunkte, Höhen und Hindernisse für die Flugplanung.

  3. Flugtag

    Bei mindestens 600 W/m² und Anlage unter Last. Thermal und RGB: ein Einfamilienhaus in 30 bis 45 Minuten, 2.8 MWp in gut einer Stunde Flugzeit.

  4. Auswertung

    Modulraster, Vergleich jedes Moduls mit seinen Nachbarn in derselben Reihe, Prüfung der Befunde mit Priorität 1 gegen die Rohbilder.

  5. Lieferung

    Bericht und Datenpaket in der Regel innerhalb von ein bis zwei Wochen, Rückfragen inklusive. Auf Wunsch jährliche Wiederholung mit vergleichbaren Zahlen.

Leistung und Preise

Festpreise netto in CHF, zuzüglich MwSt. Anfahrt ab Zürich 0.90 CHF pro Kilometer, Beispiele für 45 km. Für Einsätze in Deutschland rechnen wir in EUR ab.

AnlageBasic – Bilder zur eigenen AuswertungPro – mit BefundberichtPro, Beispiel 45 km
Einfamilienhaus
5–15 kWp, 20–50 Module
CHF 450CHF 750CHF 831
Halle, Gewerbedach
15–50 kWp, 50–150 Module
CHF 900CHF 1'400CHF 1'481
Grossanlage, Solarpark
50 kWp bis 5 MWp, Dach oder Freifläche
ab CHF 3'850ab CHF 4'600CHF 4'762 bei 2.8 MWp, CHF 8'311 bei 5 MWp
Über 5 MWpMehrere Flugtage, Angebot nach Rücksprache.

Grossanlagen enthalten den Vorbereitungsbesuch mit Passpunkten und zwei Anfahrten; der Aufwand skaliert linear ab der Basis 2.83 MWp Modulleistung. Der Kalkulator rechnet Ihren Fall in zwei Minuten durch.

Wartungspartner (Solarteure, O&M): 15 % Partnerrabatt ab drei Anlagen pro Jahr, Bericht auf Wunsch in Ihrem Layout.

Herbst-Aktion: 10 % Rabatt auf Grossanlagen und Solarparks bei Flugtermin bis 31. Oktober 2026.

Jahres-Check: als Abo über drei Jahre

Der Wert einer Thermografie wächst mit der Wiederholung: gleiche Methode, gleiche Modul-IDs, jedes Jahr ein Vergleich je Modul. Neue Hotspots, Verschlechterung, Wirkung der Reparaturen. Der Jahres-Check umfasst eine Befliegung pro Jahr im Einstrahlungsfenster, den Bericht mit Vorjahresvergleich, die Terminierung durch uns und das Datenpaket für die ganze Laufzeit. Jahr 1 zum Listenpreis Pro, ab Jahr 2 ohne Vorbereitungsbesuch und mit 10 % Abo-Rabatt auf die Leistungen. Laufzeit 3 Jahre, Rechnung jährlich, ab Halle.

AnlageJahr 1ab Jahr 23 Jahre gesamt
Halle, GewerbedachCHF 1'481CHF 1'341CHF 4'163
Grossanlage 2.8 MWpCHF 4'762CHF 3'591CHF 11'944
Solarpark 5 MWpCHF 8'311CHF 6'294CHF 20'899

Netto in CHF, Beispiele für 45 km Anfahrt. Die Anfahrt ist nie rabattiert.

Was steht auf dem Spiel?

Beispiel aus dem Referenzprojekt: 126 Module mit Priorität 1 liefern nach der Faustregel von 200 kWh je Quadratmeter und Jahr rund 64'000 kWh pro Jahr. Bringen sie nur noch die Hälfte, fehlen je nach Vergütung CHF 2'600 bis 6'400 pro Jahr, jedes Jahr aufs Neue. Dazu kommen Garantieansprüche: 126 Module, die sich vor Ablauf der Produktgarantie reklamieren lassen, entsprechen bei CHF 150 je Modul inklusive Montage rund CHF 19'000, die ohne Befund verfallen. 4 Module an der 150-°C-Messgrenze sind ein Sicherheitsthema. Die Inspektion kostet einmal CHF 4'762.

Annahmen: Faustregel Swissolar 200 kWh/m²·a für das Schweizer Mittelland, Modulfläche 2.54 m² (Register: rund 4'900 Module à 580 Wp, ca. 2.8 MWp DC; 4'566 Rasterfelder ausgewertet); Leistungsverlust 50 % der betroffenen Module (bei Totalausfall das Doppelte); Vergütung von 8 Rp./kWh (Mittel der BFE-Referenz-Marktpreise Photovoltaik Q1 2026 10.27 Rp. und Q2 2026 3.90 Rp.) bis 20 Rp./kWh (ältere Einspeiseverträge); Ersatzwert CHF 150 je Modul inklusive Montage. Alles Annahmen für ein Rechenbeispiel, keine Messwerte.

Was wir nicht versprechen

  • Keine Prüfung nach IEC TS 62446-3 durch zertifizierte Thermografen. Wir liefern Luftbild-Thermografie mit rechnergestützter Auswertung; das steht so im Bericht.
  • Keine elektrische Ursachendiagnose. Die Befunde sind Verdachtsfälle, die Ihre Elektrofachkraft gezielt nachmisst. Modultyp, Stringplan und Monitoring-Daten zur Flugzeit machen die Zuordnung belastbar.
  • Kein Flug bei schwacher Einstrahlung. Ohne mindestens 600 W/m² und Anlage unter Last werden Defekte nicht warm; der Termin ist deshalb wetterabhängig.

Häufige Fragen

Unser Wechselrichter meldet keine Fehler. Warum trotzdem prüfen?
Der Wechselrichter misst den String, nicht das Modul. Ein Hotspot kostet erst Ertrag und dann das Modul, lange bevor ein Alarm auslöst. Im Beispielprojekt waren 7 % der Module auffällig, ohne dass das Monitoring etwas gemeldet hatte.
Warum Passpunkte und Orthophoto statt einfacher Drohnenfotos?
Weil ein Befund ohne Ort nichts wert ist. Mit RTK-Passpunkten und Modulraster bekommt jedes auffällige Modul eine ID und eine Koordinate, mit der der Techniker direkt zum richtigen Tisch geht, auch bei 5'000 Modulen.
Was müssen wir vorbereiten?
Vor Ort nichts. Die Anlage soll unter Last laufen. Modultyp, Stringplan und Monitoring-Daten zur Flugzeit helfen bei der Ursachenzuordnung; dafür gibt es unseren Fragebogen.
Wann im Jahr ist eine Thermografie sinnvoll?
Von März bis Anfang Oktober, an klaren Tagen um die Mittagszeit mit mindestens 600 W/m². Wir planen den Termin nach dem Einstrahlungsfenster und bestätigen ihn am Vortag.
Wie schnell liegt der Bericht vor?
In der Regel innerhalb von ein bis zwei Wochen nach dem Flug. Das Datenpaket liegt ein Jahr auf unserem Download-Portal bereit, Rückfragen zum Bericht sind inklusive.
Fliegen Sie auch in Deutschland?
Ja, insbesondere am Hochrhein und in Südbaden. Preise stellen wir dort in EUR, die Leistung ist dieselbe. Details dazu auf der Seite Drohnenvermessung am Hochrhein.

Anlage prüfen lassen?

Schätzangebot in zwei Minuten online, verbindliches Angebot innerhalb 24 Stunden. Oder schreiben Sie uns Leistung und Standort, wir melden uns mit einem Terminvorschlag.

hi@dronetwins.ch

BAZL-registrierter BetreiberDJI Matrice 4T radiometrisch + Matrice 4E, RTKHaftpflicht CHF 3 Mio.Basis Zürich